Produkttest: Therm-a-Rest NeoAir – die wohl leichteste Luftmatratze der Welt
Tja, was soll ich sagen, nachdem mir Steffi nun für die letzten Touren ihre NeoAir in M von der Firma Therm-a-Rest zur Verfügung gestellt hat, hat nun eine NeoAir in “Regular” auch den Weg zu mir gefunden.
Für all diejenigen, die die TAR NeoAir noch nicht kennen, hier kurz und präzise die Eigenschaften der NeoAir:
- ultraleicht
- kompakt
- warm
- komfortabel und
- ein neu gesetzter Standard in Sachen Schlafkomfort
Seit Anfang des Jahres ist die Therm-a-Rest NeoAir auf dem Markt und doch hat wohl kaum eine andere Matte der Firma Therm-a-Rest für soviel Furore gesorgt und Neugierde geweckt, wie die Therm-a-Rest NeoAir.
Warum dem so ist zeigt ein Blick auf die Eigenschaften und man Die Gründe für den Hype liegen sicherlich in den Eigenschaften der Matte begründet.
Dank neuer Materialien und einer bei Luftmatratzen außergewöhnlichen Technologie ist die NeoAir Matte aus der Fast & Light Serie von TAR extrem leicht und kompakt. Sie bietet Wärme plus Komfort für eine angenehme Nachtruhe.
Die NeoAir Matte lässt sichso z.B. auf die Packgröße einer 1-Liter Flasche, z.B. der Nalgene Loop Top, zusammenrollen und passt somit in jeden Rucksack.
In einer der Größen ist die NeoAir 396,9 Gramm schwer und zählt dadurch natürlich zu den absoluten Leichtgewichten.
Die NeoAir ist eigentlich zu der ersten Wahl für Outdoorer geworden, die Gewicht und Platz sparen wollen und sich mit Ihrem Rucksackgewicht dem “Ultralight” nähern wollen.
Mein hauptsächlicher Beweggrund war bei der NeoAir jedoch die 6,3 cm Dicke, die so herrlich bequem ist.
Damit Steffi mir nun nicht immer ihre Matte leihen muss und ich nicht zu meiner Artiach Skin Micro Lite zurückkehren wollte, habe ich mir noch fix bei Bergzeit.de eine NeoAir in “Regular” bestellt, die nun auch etwas größer ist.
Während die Artiach Kin Micro Lite noch 540 g wog, wiegt die Therm-A-Rest NeoAir “R” inzwischen nur noch 410 g .
Technologie
Bei einem stolzen Preis, der für die TAR NeoAirs bezahlt werden muss, stellt man sich natürlich die Frage, was wohl in der Matratze anders ist, als bei den 08/15 Luftmatratzen, die man sonst so bekommt, die aber bei weitem nicht so einen R-Wert haben.
Bei der NeoAir reflektiert das patentierte Reflective Barrier
die abgegebene Körperwärme des Schläfers und gibt zudem die Kälte des Bodens an den Untergrund zurück. Eine zweite patentierte Technologie bei der NeoAir, die
Triangular Core Matrix, minimiert im Kern der Matte die Luftbewegung und bietet dadurch noch mal eine zusätzliche Isolation. Der Matrixaufbau schafft dabei ein inneres Trägersystem und eliminiert dadurch die Instabilität, die generell bei Luftmatratzen auftritt, die auf dem Röhrenprinzip basieren.
Da die Wärme-Effizienz bei der NeoAir ohne Einsatz von Daune oder Isolationsmaterialien
erfolgt, kann die Matratze gewichtssparend und ohne die Hilfe einer Luftpumpe aufgeblasen werden. Kein Schweiß oder Feuchtigkeit sammelt sich somit in der Isolierung an. Selbst an kalten oder regnerischen Tagen bietet die NeoAir, ohne an Leistung einzubüßen, genügend Isolation und Komfort.
Gewicht & Größe
Die Luftmatratze wiegt in der Größe Regular 410 g und hat dabei die Abmessungen von 51 x 183 cm im aufgeblasen Zustand.
Packmaß (H*L*B)
Das Packmaß der NeoAir ist vergleichbar mit einer Nalgene Loop Top, die man von Touren eventuell kennen könnte, ansonsten wird “in Zahlen” vom Hersteller 23 x 10 cm und eine 1Liter Flasche als vergleichbare Massangabe genannt.
Zum Produkttest
Ich selber, als auch im Gespräch mit Lesern der Blogs ist erst einmal der Eindruck/die Befürchtungen gewesen, dass die NeoAir ziemlich raschelt und durch die Außenhaut sehr anfällig sei. Beim Besuch der GlobetrotterFiliale hatte ich z.B. so einen Eindruck erhalten, denn die NeoAir machte überhuapt keinen guten Eindruck.
Nun habe ich sowohl die M, als auch die R der NeoAir im Gebrauch und man kann grundsätzlich sagen, dass dieses Rascheln sehr von der Luft abhängt, die in der Matte ist. Habe ich die Matte voll aufgeblasen, so hält sich das Rascheln sehr in Grenzen. Während der Touren habe ich den Schlafsack eher wahrgenommen, als ein Rascheln der NeoAir.
Die Befürchtung, die NeoAir wirke nicht sehr robust, ist ebenfalls abhängig von der Luftmenge. Frei von Luft oder mit wenig Luft gefüllt ist die Außenhaut wie Pergamentpapier, voll aufgeblasen, ist die NeoAir aber auch fester und wirkt stabiler.
Vom Schlafkomfort gibt es in meinen Augen keine Steigerung mehr. Ich selber habe darauf schon einige angenehme Nächte verbracht und finde das Liegen darauf auch nicht so wacklig wie auf einer herkömmlichen Luftmatratze.
Weitere Bilder:
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