Produkttest: The North Face Evolution Triclimate – Hardshell & Fleecejacke

1. Dezember 2009 1 Von adminChris

Bei Doppeljacken sind die Lager sicherlich genauso gespalten wie bei Softshells.

Sicherlich kann man die Meinung vertreten, dass Doppeljacken nicht notwendig sind, weil man auch eine Fleecejacke & Hardshell einzeln tragen kann bzw mit einzelnen Jacken ein größeres Spektrum abdeckt.

Wir nutzen inzw. die 4. Doppeljacke und finden diese im Alltag sehr gut, auf Wander-/Trekkingtouren sind Doppeljacken unserer Meinung weniger optimal und teilen dabei die erste Meinung.

The North Face Evolution Triclimate - Damenmodell bei Globetrotter

Grundsätzlich bestehen Doppeljacken aus einer Hardshell, die vor Wind und Regen schützt, also eine harte Außenhaut für raue Wetterbedingungen und einer Innenjacke aus Fleece oder Daunen, die für die Isolierung zuständig ist.

Nach unserem subjektiven Empfinden bekommt man für etwas mehr als den Preis, den man schon fast für eine Hardshell bezahlen würde, zwei nützliche Jacken.

Wir haben uns für den Alltag nicht für eine Jacke mit Gore-Tex entschieden, sondern lediglich für eine HyVent Beschichtung von The North Face.

Steffis und meine Wahl fiel dabei damals auf die Evolution Triclimate Jacket von der Firma The North Face.

Evolution Triclimate

Kombination

Die Hardshell der Evolution Triclimate ist eine wasserdichte, atmungsaktive, nahtbandversiegelte Zip-In- und Zip-Out-Jacke mit voll verstellbarer und verstaubarer Kapuze. Die Innenjacke ist eine Triclimate-Fleecejacke.

Details der Außenjacke

Beim Herren und Damenmodell der Evolution Triclimate hat man ein weiches Kragenfutter, äußerst angenehm bei kaltem Wetter, denn das „Microfleece“  ist sehr weich am Hals.

Taschen

Im Zustand als Doppeljacke hat man eine Napoleon-Tasche und eine innenliegende rechte Brusttasche. Die zwei Schubtaschen auf der Vorderseite rechts & links sind ja selbstverständlich für eine Außenjacke.

Zugkordel, Ärmelbündchen

Um in der TNF Evolution Triclimate  sich vor unangenehmen Wetter zu schützen, ist die Kapuze voll verstellbar und man hat an der Außenjacke verstellbare Klett-Bündchen. Natürlich darf auch ein Elastikzug am Saum nicht fehlen.

Details der Fleece-Innenjacke

Auch an der Fleecejacke hat man ein weiches Kragenfutter und die bereits genannten zwei Schubtaschen.

Wenn ich mich nicht irre, dann dürfte die Triclimate Fleecejacke das Modell Genesis von The North Face sein.

Um die Fleecejacke in die Hardshell zu „zippen“, hat man zum einen den 2. RV an der Außenjacke und in den Ärmeln Ösen für das „Zip-In“-System.  Die Fleecejacke hat im Gegensatz zur Außenjacke jedoch feste Bündchen.

Gesamtgewicht

Das Gewicht der kompletten Doppeljacke ist im Herrenmodell ca. 1260 g in XL.

Material

Wie auch schon oben geschrieben ist die Hardshell eine  Hyvent 2L Jacke. Die Jacke besteht aus 100% Nylon. Hyvent ist eine Polyurethan-Beschichtung, diese wird mikroporös aufgebracht, dadurch kann ein Feuchtigkeitstransport stattfinden.

Das Material der Isolation wird von The North Face Fleece Triclimate genannt. Dies ist sehr weich und im Vergleich zu anderen Fleecejacken, die wir nutzen, sehr glatt.

Praxistest

Die Jacken sind nun seit über einem Jahr jeweils im Einsatz. Steffi und ich trugen die Jacken im Winter, im Frühjahr, im nicht ganz so warmen Sommer und im Herbst.

Evolution Triclimate2

Die Kapuze lässt sich vollständig verstellen. Hierbei ist die Kapuze mit der einhändig zu betätigenden Zugkordel einstellbar. Im Vergleich zu meinen Hardshells auf Touren macht die Kapuze einen sehr brauchbaren Eindruck. Man kann ohne Probleme nach links und rechts blicken und hat auch im schlimmsten Regen Schutz vor miesem Wetter.

Gerade wenn es nicht regnet, ist es sehr angenehm, dass sich die Kapuze im Kragen verstauen lässt, der noch dazu mit gebürstetem Futter versehen ist, um spürbaren Komfort zu bieten.

Durch die 3-in-1 Jacke hat man eigentlich bei jedem Wetter die richtige Jacke. Ist es noch etwas wärmer hat man mit der Außenjacke eine Hardshell und somit Schutz vor Regen. Braucht man an kalten Herbsttagen bzw an noch nicht so warmen Tagen im Frühling eine warme Jacke, so schlüpft man in die Triclimate Fleecejacke.

Wenn draußen der Schnee fällt und es Temperaturen jenseits der 0°C Marke ist, so hat man mit der TNF Evolution Triclimate Doppeljacke einen warmen Begleiter, den man nicht so schnell ausziehen will.

Natürlich ist die Jacke auch schon mehrfach gewaschen worden und dementsprechend ist die HyVent Beschichtung nicht überall noch optimal. Durch das Einsprühen kann man die Imprägnierung wieder etwas auffrischen, zwar nie so gut wie vorher, aber mir reichte es bislang immer für den Alltag. Es soll aber auch noch effektivere Möglichkeiten geben, die Beschichtung wieder aufzufrischen, diese habe ich aber noch nicht ausprobiert.

The North Face Evolution Triclimate - Herrenmodell bei Globetrotter

Fazit

Die TNF Evolution Triclimate ist ein Klassiker, ich wüßte kein Jahr, wo es die Triclimate nicht in einer neuen Farbe gab.

Uns reicht die Jacke völlig für den Alltag und für die ein oder andere lockere Tageswanderung. Auf Tour tendiere ich persönlich eher zu meinen anderen Hardshells.

Die einzige Schwachstelle ist der Aufhänger der Hardshell, welcher nicht wirklich für das Gewicht der Doppeljacke geeignet ist.

Sehr gut ist hingegen die Unterarmbelüftung. Selbst an wärmeren Tagen hat man dadurch noch ein angenehmes Klima in der Jacke. Getragen wurden die Jacken zwischen 18°C bis -6°C.

Weitere Bilder

The North Face Evolution Triclimate