Fenix HL-20 – Das Flutlicht auf Nachtwanderungen

Fenix HL-20 – Das Flutlicht auf Nachtwanderungen

22. April 2011 1 Von Redaktion | HikingGear.de

Heute widmen wir uns auf HikingGear dem Themenschwerpunkt Licht auf Outdoortouren und schauen da vor Beginn des Testberichts auf die Fenix HL-20.

Fenix eigentlich eher bekannt und geschätzt für Stablampen präsentiert mit der HL-20 eine klassische Stirnlampe für Trekkingtouren, Nachtorientierungsläufe und natürlich auch für alle anderen Outdooraktivitäten bei denen man Licht in der Dunkelheit benötigt.

Typisches Problem vor Trekkingtouren in fernen Ländern und vorallem fernab von Stromquellen ist die Energieversorgung unterwegs. Meist steht man vor dem sich immer wiederkehrenden Dilemma, dass man für seine Geräte verschiedene Stromlieferanten benötigt. Für das GPS-Gerät wären AA-Batterien fällig, für die Fotokamera eigene Akkus oder eben auch AA und für die Stirnlampe im Worst-Case dann auch noch AAA-Batterien. Man selbst hatte in dem Fall z.B. die Petzl Tikka XP mit 3 AAA-Batterien, eine Canon Powershot SX 10 IS mit 4 AA-Batterien und ein Garmin Legend HCx mit 2 AA Akkus. Aus der Reihe fiel da natürlich die Stirnlampe.

Die Firma Fenix präsentiert mit der HL-20 eine Stirnlampe die nur mit einer AA-Batterie auskommt und sich so in die Reihe der AA-Verbraucher einreiht. Vorbei wäre der zusätzliche Nachschub nur für ein Elektrogerät auf Tour und somit indirekt auch die Möglichkeit Gewicht zu sparen.

Fenix HL-20

Eine gute Stirnlampe soll leicht, hell und kompakt sein. Dem Testbericht mal vorweg zu greifen sei gesagt, dass die HL-20 sehr hell ist. Im Vergleich mit der bereits angesprochenen Petzl Tikka XP ist die Petzl Lampe eher ein Streichholz als eine Lampe. Kompakt ist die Lampe ebenfalls, denn außer der nicht viel größeren Bauform als eine handelsübliche AA-Batterie ist die Fenix Lampe nicht. Zum Thema „leicht“ kann man auch nichts negatives nennen. Konsequente Grammjäger werden wohl eher zu anderen Lampen wie die Petzl e+LITE tendieren, jedoch lässt sich die Fenix HL-20 mit einem Gesamtgewicht von knapp unter 100 Gramm inkl. Akku nicht abhängen. Prinzipiell wäre die Fenix Stirnlampe so eine sehr gute Lampe, fehlt nur noch ein Blick auf die technischen Details.

Technische Daten

Mit nur einer AA-Batterie betrieben, leistet die Fenix HL20 bis zu 105 Lumen Licht. Drei verschiedene Helligkeitsstufen, sowie ein SOS-Blinkmodus können über einen Druckschalter am Gehäuse geschaltet werden. Die Brenndauer liegt – je nach Modus – zwischen 4 Lumen (56 Stunden), 48 Lumen (5,5 Stunden) oder 105 Lumen (1,8 Stunden). Im SOS-Modus leuchtet sie bis zu 15 Stunden.

Auch hier wieder dem Testbericht vorweg gegriffen sei gesagt, dass die Lampe gerade auf Orientierungsläufen optimal ist, denn mit den 105 Lumen entgeht einem auf Tour kein noch so kleines Hinweisschild an Bäumen, Mauern oder dergleichen. Im Bereich des Laufens bzw. nennen wir es mal morgendliche Joggen, wäre die Lampe wiederum in dem Modus zu hell, da nur punktuell das Licht ausgestrahlt wird.

Das stabile Lampengehäuse aus Aluminium ist wasserdicht nach IPX-8 Standart.

Maße (LxBxH): 64 x 50 x 38 mm

Weitere Details

Praktisch ist auch die aufsteckbare Streuscheibe, welche für ein flächig gestreutes Licht im Nahbereich sorgt. Fehlen würde einem lediglich ein Rotlichtfilter, den es aber leider von der Firma Fenix für die HL-20 nicht gibt. Wie man sich jedoch auch vorstellen kann, wäre dies im Bereich des MYOG möglich diesen Rotlichtfilter nachzurüsten.

Fazit:

Die Fenix HL-20 macht einen guten ersten Eindruck. Gerade wenn man mit vielen Eletrogeräten unterwegs ist bietet die HL-20 mit dem Bedarf einer AA-Batterie eine gute Wahl im Stirnlampenbereich und hilft dabei die Tourplanungen zu vereinfachen.

Auch wenn man die Lampe bislang passiv als Tourpartner bereits in Aktion erleben durfte, werden wir uns persönlich noch mal in Form von einem Testbericht mit der Lampe auseinander setzen. Aufgrund der bisherigen Eindrücke wird der Testbericht überwiegend den Bereich Trekking abdecken, auf Nachtwanderungen optimal, im Einsatz als Lampe beim Laufen wohl dann doch eher zu anstrengend für die Augen.