Produkttest: Berghaus Sella Vest – Softshellweste aus Gore Windstopper Active

5. Oktober 2011 0 Von Redaktion | HikingGear.de

Noch nicht richtig Herbst und auch nicht mehr der unverkennbare Sommer. Wenn das Wetter schon launisch wird und sich zwischen zwei Jahreszeiten befindet, so macht sich dies auch in der gewählten Kleidung bemerkbar. Nimmt man nun die klassische Regenjacke mit und fühlt sich darin die meiste Zeit als zu warm angezogen oder riskiert man es, dass man unterwegs es dann doch etwas zu kühl hat?

Auf Tour geht man ungern ohne eine Schutz vor Wind und Wetter los, gleichzeitig will man sich aber auch wohlfühlen. Unsere Lösung mit Wohlfühlfaktor ist eine Weste. In einer Weste ist man luftig genug angezogen, um nicht einen Hitzestau zu erleben, gleichzeitig wiederum ist man je nach Material der Weste auch perfekt gerüstet für Gegenwind und geschützt vor Unterkühlung.

Das wohl universellste Material ist wohl ohne Zweifel Softshell. Es bietet Windschutz und leichten Regenschutz zu gleich, ist atmungsaktiv und je nach Softshellmaterial auch noch recht leicht. Interessant ist hier ein Blick auf das Gore WINDSTOPPER® ACTIVE. Genauso wie die Gore Active Shell im Hardshellbereich ist das Windstopper Active die Lösung für aktive Sportarten, wo das Körperklima einfach stimmen sollte.

Westen bzw. Windstopper Westen gehören fast schon zu den klassischen Bekleidungsstücken im Angebot der Outdoormarken. Von der Firma Berghaus gibt es so z.B. die Baffin Island aus der Mount Asgard Serie und die Sella Vest. Während die Berghaus Baffin Island Vest aufgrund der Mount Asgard Serie bereits zahlreich vorgestellt wurde, ist die SELLA Vest eher unbekannt und für uns Grund genug sie Euch vorzsutellen.

Berghaus Sella Vest

Westen sind für den ganzjährigen Gebrauch geeignet, nicht anders bei der Berghaus Sella Vest. Egal ob man sie über ein T-Shirt oder im Winter über einen dickeren Longsleeve trägt, die Weste schützt vor Wind und Wetter beim Bergwandern, wie auch im Winter beim Skifahren.


Softshell ist leider nicht gleich Softshell. Wirft man einen Blick in das Sortiment eines Sportgeschäfts und nimmt dabei die ein oder andere Softshelljacke oder -Weste in die Hand, so wird man erkennen, dass es da schon einige Unterschiede zu entdecken gibt.  Die SELLA VEST von BERGHAUS besteht z.B. aus Gore WINDSTOPPER® ACTIVE , dadurch ist sie eine leichtgewichtige und hoch atmungsaktive Weste. An Ihr ist keine unnötige Fleeceschicht oder dergleichen, sondern auf das wesentliche beschränkt und das ist bei „Active“ natürlich die Atmungsaktivität. Desto mehr Schichten dort natürlich eingearbeitet würden, umso mehr würde darunter die Atmungsaktivität leiden und nicht zuletzt die Eigenschaft, dass sie sich in jeder Situation super angenehm tragen lässt.

…bei Regen

Vorteil von Windstopper Active ist natürlich auch ohne Zweifel die 100%ige Wasserdichtigkeit. Mit einer Weste allein ist man zwar nicht geschützt vor Regen, vielmehr würde man eine Kapuze und eventuell die Arme vermissen, jedoch wäre in einer Notfallsituation der Oberkörper regendicht verpackt. Optimal aber auch beim Radfahren, wo man im Falle eines Helm ohnehin eine Jacke ohne Kapuze verwenden würde.

…bei Wind

Wenn Regen nicht hindurch kommt, so kann es auch kein nervender Wind. Der Kragen lässt sich hoch verschließen und bieten guten Schutz am Hals. Ein elastischer Saum ist gleichzeitig gepaart mit einem Kordelzug optimaler Schutz, um die Weste ganz nah an den Körper zu ziehen.

Taschen

Das Nötigste immer griffbereit verstaut, hat man auch bei der Berghaus Sella Vest. Die Softshellweste bietet drei Taschen, um darin Kleinkram oder die Hände zu verstauen. Der Klassiker ist hierbei natürlich die Brusttasche, wo selbst Napoleon seine Freude daran gehabt hätte. In ihr kann man das Mobiltelefon, das GPS-Gerät oder auch nur ein paar Energyriegel für die Tour verstauen. Alle drei Taschen besitzen einen Reißverschluss mit „Zipper-Garage“.

Fazit

Die Berghaus Sella Vest ist eigentlich zu schade, um sie nur bei einer bestimmten Aktivität zu tragen. Mit der Sella Vest ist man gut gerüstet, sei es beim Wandern, nun im Winter beim Skifahren, beim Bergwandern oder wer auf die Tasche im Rücken verzichten kann, auch beim Radfahren. Mit einem kleinen Packmaß und mit einem niedrigen Gewicht von 250 g in der Vergleichsgröße „L“, wäre die Jacke prinzipiell auch gut als Backup für den Rucksack auf Sommertouren,


Auf unseren Touren hat die Berghaus Weste einen sehr guten Eindruck hinterlassen und ist nicht nur bei Outdooraktivitäten, sondern inzwischen auch im Alltag ein gern genommenes Kleidungsstück.