Produkttest: Helsport Ringstind Superlight 1-2

Produkttest: Helsport Ringstind Superlight 1-2

10. November 2011 0 Von Redaktion | HikingGear.de

Lange Zeit ist es hier auf HikingGear ruhig geblieben, doch die Wartezeit hat nun ein Ende gefunden und somit präsentieren wir Euch direkt einen Testbericht zu einem ultraleichten Zelt der Marke Helsport.

Ausgiebig vorgestellt hatten wir das Zelt bereits vor einigen Wochen, nun konnte das Helsport Ringstind Superlight 1-2 in den schottischen Highlands zeigen, ob es die riesigen Vorschusslorbeeren aus dem Eingangsartikel gerecht werden kann.

Erste Eindruck

Den vorherigen Artikel zum Helsport Zelt nicht unnötig wiederholend, kann man den ersten Eindruck als durchweg positiv bezeichnen.

Eine gute Verarbeitung, gepaart mit sinnvollen Details, ließ sogar das bisherige Terra Nova Laser Competition 1 alt ausschauen, auch wenn hier der Einwand nicht fehlen darf, dass zwischen beiden Zelte auch wieder einige Hundert Euro dazwischen liegen.

Gut gefallen, sofern man es hier stichpunktartig zusammenfügen möchte, hat uns:

Heringe

Trotz des geringen Gesamtgewichts hat man trotzdem auf dem ersten Blick brauchbare Heringe

Raumangebot

Für ein leichtes Einpersonenzelt bietet das Tunnelzelt ein sehr gutes Raumangebot. Die Länge wäre typisch für Helsport sogar auch für große Leute geeignet und die Breite gleicht einem „Tanzpalast“.

Getestet in den Highlands

Wunderbare Testumgebungen für einen Zelttest findet man wie wir im letzten Jahr in Skandinavien oder eben wie in diesem Jahr in Schottland. Wechselhaftes Wetter mit viel Regen und reichlich Wind in einer wunderbaren Umgebung. Getestet wurde das Zelt nun auf dem beliebten West Highland Way und im Anschluss auf dem Great Glen Way.

Praxiseindruck

Nüchtern betrachtet kann man mit dem Zelt ziemlich zufrieden sein. Euphorisch ist es ein wunderbares Zelt für Solotouren in solchen Gegenden, wo man sich über jeden cm mehr in seinem Zelt freut, um nicht die dreckige bzw. nasse Ausrüstung und Bekleidung zu verteilen. Das Raumgefühl das man in dem Zelt hat, ist, wenn auch subjektiv betrachtet, mehr als ausreichend. Sicherlich immer eine Frage der eigenen Vorlieben, aber man konnte darin auch noch halbwegs komfortabel das schottische Wetter ausharren.

Die Erdnägel haben den Eindruck aus dem Vorbericht bestätigt und geben hier eine gesonderte Kaufempfehlung ab, denn wer sie für sein Solozelt noch nicht besitzt, der sollte sich für die nächste Trekkingtour diese statt so manch anderen Zahnstocher besorgen.

Aufbau

Wenn man das Ringstind Superlight 1-2 ein paar mal aufgebaut hat, geht es leichter…. Eine Aussage, die man zu jedem Zelt sagen kann. Jemand, der das Zelt zum ersten mal in den Händen hält, wird dies jedoch auch fix aufgestellt bekommen.

Nicht immer ist es unterwegs möglich sein Zelt komplett waagerecht aufzubauen. Je nach gewählten Zeltplatz war es in der Schräge nicht leicht, den Abstand zwischen Innen- und Aussenzelt herzustellen, aber wenn man nicht so lang ist, kann man auch etwas nach unten rutschen. Die Frage ist aber eher die, ist dies überhaupt ungewöhnlich oder ist es nicht ohnehin

Fazit

Wie der erste Eindruck schon angedeutet hat, so konnte das Helsport Zelt auf ganzer Linie in Schottland überzeugen.

Das Helsport Ringstind Superlight 1-2 Zelt ist optimal für Momente, die man auf Tour eigentlich nie erleben will: Dauerregen! Ideales Zelt zum Ausharren, denn hat man im strömenden Regen einen brauchbaren Zeltplatz gefunden, das Zelt durch den simplen Aufbau aufstellen, aus dem Zelt heraus das Wetter wie beim Camping entspannt beobachten und sich über das gute Raumgefühl erfreuen. Für uns klar die Paradedisziplin, die das Zelt mit Bravour gemeistert hat. Mit den Heringen musste man auch nicht zig Versuche starten, um sie in den Boden zu bekommen oder im schlimmsten Fall daran sogar verzweifeln.

Für uns ganz klar eine Kaufempfehlung für alle Grammjäger, die wirklich das leichteste und beste Zelt haben wollen.