Columbia Powerfly – Daunenjacke mit Omni-Heat für Trekkingtouren

Columbia Powerfly – Daunenjacke mit Omni-Heat für Trekkingtouren

10. Oktober 2012 0 Von Redaktion | HikingGear.de

Es wird mal wieder Zeit sich dem Winter und der Tourvorbereitung zu widmen. Gerade bei der Outdoorbekleidung wird es wärmer und dicker. Vorbei die Westenzeit und willkommen die Zeit für reine Isolationsjacken. Grund genug sich mal wieder den Produkten zu widmen, die nun in den Handel kommen. Von der letzten ispo blieben einige Produkte in sehr guter Erinnerung, von denen wir Euch eins nun genauer vorstellen wollen.

Vielleicht sucht gerade jemand nach einer gescheiten Daunenjacke für seine Wintertour. Eigentlich hatten wir auf HikingGear bereits zahlreiche Daunenjacken für Grammjäger und gemäßigte Tourengeher vorgestellt und selbst auf Tour genutzt. Möglicherweise  haben wir nun aber genau das richtige Modell für Trekkingtouren im Schnee oder Wintersport im allgemeinen für Euch entdeckt. Neben den inneren Werten konnte uns damals aber auch die Optik gefallen, denn es gibt die Daunenjacke sowohl in klassischen Farben, als auch etwas „bunter“. Nach oftmals „schwarz“ oder „grau“ ist so ein grün aus unserer Sicht doch sehr erfrischend.

Daunenfüllung

Positiv fiel damals wie heute auch die Daunenfüllung auf, wo man nun endlich auch eine 800er-Daunenfüllung bei den Daunenjacken von Columbia Sportswear entdecken konnte. Die Füllung besteht aus dem Verhältnis 90% Daunen und 10% Federn. Die genaue Daunenmenge können wir leider nicht benennen. Verglichen mit unserer Yeti Purity ist die Columbia Jacke aber wohl auf dem gleichen Niveau. Ebenfalls auffallend ist die Ausstattung mit Omni-Heat.

Das Konzept, Daunenfüllung und reflektierende Schicht ist einzigartig und zugleich für Grammjäger reizvoll, da die Aluschicht die Körperwärme reflektiert und mehr Wärmerückhalt bietet, als nur eine reine Daunenjacke.Verglichen mit der Purity trauen wir rein subjektiv der Columbia Powerfly mehr zu.

Schnitt

Widmet man sich der Passform, so würde man sie kurz und knapp als normal bezeichnen. Beim Bergsteigen oder auch bei jeder anderen sportlichen Aktivität wird man davon profitieren, dass die Daunenjacke nicht zu lang ist und eher als sportlich geschnitten durchgehen würde. Der gefütterte Kragen bietet vorne den Kinnschutz und ist am Hals hochabschließend. Durchgehend verläuft der Front-RV, der auf der Innenseite unterlegt ist.

Die Ärmelbündchen sind leider noch elastisch, was sich jedoch im „Alltag“ nicht negativ auswirkt. Klettverschluss wird man sich wohl erst dann wünschen, wenn man mehrmals die Handschuhe aus- bzw. anziehen muss. In dem Fall sind Klettverschlüsse deutlich besser. Blickt man jedoch auf vergleichbare Daunenjacken, so hat keine der Jacken einen Klettverschluss, erst wenn die Füllung im Bereich von Polarkleidung sich bewegt, bieten die Jacken auch Klettverschlüssse am Ärmel. Ein Kordelzug im Saum reguliert hier die Jacke nun nach unten hin.

Taschen

Gerade abends im Camp nutzt man gern Taschen in den Jacken um die Hände zu wärmen. Die Columbia Powerfly hat hier die typischen RV-Seitentaschen. Wahrscheinlich könnte man die Jacke darin auch verstauen, angenehmer ist es jedoch und so auch von Columbia Sportswear vorgesehen, dass man die Jacke im seperaten Packsack auf Tour verstaut. Das Volumen ist dabei im vertretbaren Verhältnis und nicht viel größer als das der Yeti Purity.

Materialien

Bei den Materialien ist es bei Columbia immer sehr interessant, da man nicht selten mit Technolgien konfrontiert wird. Das Material vom Oberstoff besteht aus 100% Nylon, wo sich auch OMNI-SHIELD® entdecken lässt. Diese Technolgie macht die Jacke außen Wasser-, Wind- und schmutzabweisend.

Innen findet man als Futter 100% Polyester und als Technologie Omni-Heat. Mit OMNI-HEAT® Thermal-Reflective nutzt man die eigene Körperwärme. Frauen lästern zwar gerne, dass wenn man selbst stets keine Wärme mehr spürt, man auch keine Wärme abgeben kann, wer jedoch das reine Omni-Heat mal in Jacken, Baselayer und Co getragen hat, der wird im direkten Vergleich mit normalen Jacken, Baselayer und Co einen deutlichen Unterschied zugunsten dieser Technologie merken.

Fazit

Als zweite Schicht unter einer Hardshell oder auch solo als Außenschicht macht die Jacke einen guten ersten Eindruck. Natürlich kommt die Jacke auf unserer kommenden Wintertour zum Einsatz, wo wir im Anschluss wieder über unsere Eindrücke berichten werden. So vom ersten bzw. nun schon zweiten Eindruck ist die Jacke mit den 386 g absolut eine Entdeckung.

Mit einem Preis von unter 200 € ist die Jacke zugleich auch eine kostengünstige Anschaffung, kostet die „kühlere“ Yeti Purity mit ~330 € doch deutlich mehr.